TS-Vereinsleben in Corona-Zeiten

Sport wird nach der Pandemie noch wichtiger sein, als vor der Pandemie: so die Prognosen ausgewiesener Experten. So viel steht aber auch fest – die Zeit bis dahin bleibt sehr schwierig. Und so viel steht auch fest: die schwierige Zeit wird nach einem denkwürdigen Jahr 2020 auch weit in 2021 hinein ragen.

Bei der derzeitigen Aussetzung des Vereinssports, mit seinem mindestens ebenso wichtigen fehlenden sozialen und geselligen Miteinander, kann auch der TS-Vorstand bei seinen Planungen weiterhin nur „auf Sicht fahren“. Diese Planungen werden wie folgt skizziert.

Vorstands-Einladungen

Für Samstag den 12.12.2020 ist die TS-Jahreshauptversammlung über das Geschäftsjahr 2019 angesetzt. Vorausgesetzt natürlich, die Kontaktbeschränkungen werden nicht doch noch weiter verlängert. Eingeladen und stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab 14 Jahre. Der Vorstand bittet im Vorfeld für die Versammlung um Anmeldung bei Peter Hubert per Mail (pe-hubert@t-online.de), oder formlos schriftlich an die TS-Geschäftsstelle, Friedrich-Ebert-Straße 24. Die letzte Vorstandsitzung des Jahres findet am Montag, dem 7. Dezember, ab 19.00 Uhr statt. Auch hier ist natürlich Voraussetzung, das die behördlichen Regelungen dies bis dahin wieder zulassen.

Unterhaltungsabteilung

Trotz einem durch Corona erzwungenen „stillen und nachdenklichen 11.11.“ schauen die TS-Fastnachter in die Zukunft. Auch wenn alle gewohnten Veranstaltungen der Pandemie zum Opfer fallen: So ganz ohne Spuren zu hinterlassen, sollen sie nicht in die Geschichte eingehen, die Tage bis Aschermittwoch 2021.

Als Allererstes zu nennen wäre da der gemeinsame Kampagnen-Orden mit den Kollegen der Turngemeinde Ober-Roden. Die Orden befinden sich derzeit in Produktion und können weiterhin bei Sitzungspräsident Max Auth bestellt werden (maximilian.auth@t-online.de).

In der Hoffnung, dass spätestens im Januar 2021 wenigstens die „neue Normalität“ wieder eingezogen ist, will man auch und gerade in dieser Kampagne eine Winterwanderung durchführen. Terminiert für Samstag, 30.01.2021, Start um 13 Uhr . Die Idee dabei, auch in diesen schwierigen Zeiten den Zusammenhalt innerhalb der Abteilung zu stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit der Fastnacht verhält es sich schließlich wie mit der Kerb: „…kann mer nit absache, Fastnacht is!“

Wie sind die Perspektiven für den (Amateur-) Fußball?

Mit Blick auf eine gerade erst zur Hälfte absolvierten Vorrunde muss bei den Fußballern zu allererst nach Langzeit-Perpektiven zur Fortführung der Saison 2020/2021 gefragt werden. Seit drei Wochen ruht wieder der komplette Übungs- und Spielbetrieb. Die Hoffnung, ab Januar könne der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen und auch die ersten Nachholspiele absolviert werden, sind sehr vage.

Der Verbandsausschuss des Hessischen Fußballverbandes für Spielbetrieb und Fußballentwicklung hat ein Modell erarbeitet, um die Runde regulär beenden zu können. Dieses Modell basiert auf der Annahme, dass die Sportplätze ab Januar wieder freigegeben sind und ein erster Spieltag am 24./25. Januar 2020 stattfinden könnte. Bis zum regulären Ende der Winterpause, die mit dem ersten Rückrundenspieltag am 7. März beendet wäre, könnten ausgefallene Spieltage und Nachholspiele aus der Vorrunde angesetzt werden.Sollte das nicht gelingen und erst im März oder April der Wettkampfbetrieb starten können, würden die Spiele aus der Vorrunde (und die Nachholspiele) zuerst absolviert werden, die betroffenen Rückrundenspiele u.a auf Fronleichnam und Pfingsten gelegt werden, also eine Verschiebung „nach hinten“ erfolgen.

Es ist das Ziel der Verbands-Verantwortlichen, zumindest eine Halbrunde komplett spielen zu können, um dann zu entscheiden, wie man weiter verfährt. Da die Spielordnung geändert wurde (§ 30a) ist es nun möglich, durch einen Beschluss des Verbandsvorstandes z.B. zu entscheiden, dass eine Halbserie für die Wertung der Saison herangezogen wird oder die Liga nach der Vorrunde in eine Aufstiegs- und Abstiegsrunde geteilt wird.